
Sechswochenamt
28. Juli // Di. // 20:00 // Kinosaal // Kino
Jacqueline Jansen. D 2025. 98 Min. Mit Magdalena Laubisch, Gerta Gormanns, Lola Klamroth, Olga Prokot, Suzanne Ziellenbach, Marc Fischer, Markus Forg-Thelen, Patrick Joswig, Julia Schmitt, Wolfgang Klein, Ulrike Marx, Bettina Kaminski, Nicole Marischka, Petra Welteroth, Petra Zembka.
Als Lores Mutter stirbt, reißt es ihr zunächst den Boden unter den Füßen weg. Ein Ausnahmezustand, der sich dann dadurch ins Extreme gesteigert findet, dass die Corona-Pandemie ausbricht und einen Nebel aus Isolation und Einsamkeit über die rheinische Kleinstadt legt. Während die Menschen allmählich zu empathielosen Einzelkämpfern verkommen, muss Lore den Abschied von ihrer Mutter bewältigen – letzte Entscheidungen treffen, die dann dieses Loslassen für immer bestimmen werden. Dabei gilt es, sich den unterschiedlichen Formen des Trauerns innerhalb der Familie und den bürokratischen Verwaltungsakten zu stellen. Die Tage und Wochen verstreichen, und Lore in einer absurden Symbiose mit der pandemischen Ausnahmesituation zu leben beginnt. Mit der Auflösung der Mietwohnung, in der sie noch ein letztes Mal unterkommt, wird ihr bewusst, dass sie nie mehr in das Zuhause ihrer Kindheit zurückkehren kann. Am Ende werden es sechs Wochen werden – sechs Wochen, in denen Lore lernt, dass die Endlichkeit des Lebens geplant werden muss und dass es keine Antwort auf die Frage gibt: Wie trauert man richtig.
Kein ganz leichter Film, gewiss. Aber die Grundwahrheiten, die er anspricht, haben in ihrer Klarheit auch etwas Beruhigendes.
| Mo. | Di. | Mi. | Do. | Fr. | Sa. | So. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 20:00 | 20:00 |