
Kieler Friedenskonferenz – Gemeinsame Perspektiven für ein Kiel ohne Krieg und Sozialabbau!
20. September // So. // 11:30 // Saal // Lesung
Seit Jahren erleben wir eine weltweite Eskalation von Gewalt, Kriegen und Aufrüstung – mit verheerenden Folgen: Der Krieg in der Ukraine dauert mittlerweile fast fünf Jahre an. Auch im Gazastreifen sterben seit fast drei Jahren täglich Menschen unter israelischen Bomben. Immer offener und direkter beteiligen sich Staaten an Kriegen und die Gefahr eines großen Krieges drängt immer mehr.
In unserer Stadt sehen wir, wie die Aufrüstung schon unseren Alltag bestimmt. Die Gesellschaft soll kriegstüchtig gemacht werden und jede Generation leidet auf ihre Weise unter den Vorbereitungen:
Die Jugendlichen sollen zum Wehrdienst gezwungen werden, massive Kürzungen bei Freizeitangeboten treffen die breite Gesellschaft und das Gesundheitssystem wird kaputt gespart, Ein geplanter Stadtteil, „Holtenau-Ost“, geht mit dem MFG-5-Gelände an die Bundeswehr.
Unser Kiel wird verkauft für Panzer und Raketen. Die Militarisierung geht uns alle an!
All diese Entwicklungen zeigen uns: Wir brauchen eine große Friedensbewegung in Kiel!
Die Bundesregierung setzt weiterhin auf Waffenlieferungen und eine massive Hochrüstung, auch für Kriege im Ausland – doch das ist nicht in unserem Interesse. Denn für uns ist klar: Mehr Waffen bringen weder Frieden noch Demokratie. Lasst uns also gemeinsam gegen die Aufrüstung und für Frieden aktiv werden!
Deshalb laden wir zur Friedenskonferenz am 20. September 2026 ab 11:30 Uhr in der Pumpe ein:
ab 11:30 Uhr Begrüßung und Einstiegsreferat Ingar Solty.
Ingar Solty ist Referent für Friedens-, Außen- und Sicherheitspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung und hat zuletzt das Buch Innere Zeitenwende – Die Militarisierung von Deutschlands Gesellschaft und Alltagskultur veröffentlicht.
ab 12:30 Uhr, geplante Workshops:
– Perspektiven der Jugend gegen die Wehrpflicht
– Militarisierung im Gesundheitswesen
– MfG 5 & Wik: Welche Perspektiven gibt es, die Bundeswehr dort zu verhindern?
– Kreativ gegen Krieg und Sozialabbau
ab 15 Uhr, geplante Workshops:
– Kriegsdienstverweigerung
– Militarisierung und Sozialabbau: Wie gewerkschaftliche Gegenmacht aufbauen?
– Sand im Getriebe
– Soziale Medien nutzen
ab 17:30: Podium mit Vertreter*innen verschiedener Initiativen und Organisationen: Perspektiven einer gemeinsamen Bewegung gegen Krieg , Aufrüstung und Sozialabbau
Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Kieler Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“ und der Kieler Initiative „Eltern gegen Wehrpflicht“