Streik

28. April // So. // 20:30 // Kinosaal // Kino

Stéphane Brizé. F 2018. 113 Min. OmU. Mit Vincent Lindon, Mélanie Rover

Die Angestellten einer Fabrik in Agen sind empört: Im Austausch gegen das Versprechen, dass der Fabrikstandort mindestens fünf Jahre zu halten, haben sie jahrelang auf eine Lohnerhöhung verzichtet. Doch nun soll die Fabrik geschlossen werden, obwohl erst zwei Jahre vergangen sind. Für die 1.100 Arbeiter ist das eine Katastrophe, denn in der strukturschwachen Gegend Frankreichs sind Jobs spärlich gesät. Unter Führung des Gewerkschafters Laurent Amédéo formiert sich also der Widerstand. Die Arbeiter *innen treten in den Streik. Ihre Forderung: Die deutsche Geschäftsführung möge nach Agens kommen und selbst mit den Betroffenen verhandeln. Dank ihrer Hartnäckigkeit gelingen ihnen zumindest Teilsiege, doch je länger der Ausnahmezustand anhält, desto tiefer zieht sich der Riss durch die Arbeiterschaft. – Drei Jahre nach Der Wert des Menschen meldete sich Stéphane Brizé mit einem ähnlichen Stoff zurück. Wieder geht es um die Kämpfe des kleinen Mannes, der in den Mühlen des Neoliberalismus zermalmt wird. Der Film blickt in das Herz der Bilder, die wir aus den Nachrichten kennen: die Willkür internationaler Konzerne, die Ohnmacht und die Wut der Arbeiter, die Hilflosigkeit der Politik. Der Film, der seine Wirkung durch die unnachgiebige Haltung der dokumentarischen Kamera entfaltet, wird in Deutschland ausschließlich in der französishcen Fassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Mo22.04.Di23.04.Mi24.04.Do25.04.Fr26.04.Sa27.04.So28.04.
20:3020:3020:30
€ 7 / € 6, € 65 / € 55, € 4, € 7,
Aufschlag ggf. bei Überlänge, Begleitung mit Livemusik und Sonderveranstaltungen
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