Snorri und der Baby-Schwimmclub

18. Januar // Sa. // 20:30 // Kinosaal // Kino

Elín Hansdóttir. ISL 2019. 73 Min. FSK o.A. Dokumentarfilm

Auch, wenn sie nicht direkt nach ihrer Geburt zum Mandarin-Kurs müssen, können Babys schon einiges, bevor sie laufen lernen. Intuitiv unter Wasser die Luft anzuhalten und Schwimmbewegungen machen gehört beispielsweise dazu. Baby-Schwimmen erfreut sich deshalb bei vielen Eltern großer Beliebtheit – auch auf Island, wo bis weit ins 20. Jahrhundert hinein noch kaum jemand schwimmen konnte. In der Baby-Schwimmschule von Snorri Magnusson geht es derweil ziemlich sportlich zu. Allerdings nicht im Sinne von prä-olympischen Drill: stattdessen werden Babys untergetaucht und wieder aus den Fluten hervorschnellen gelassen wie kleine Torpedos. Den Kleinen scheint das großen Spaß zu bereiten, was eigentlich kein Wunder ist, denn Snorri tritt den Kindern mit beachtenswerter Empathie und liebevoller Geduld entgegen. Er lockt sie mit Gesten und Worten, bis sie sich freiwillig vom Beckenrand ins Wasser plumpsen lassen. Die Babys sind quietschvergnügt, die Eltern stolz. Weinen sieht man niemanden in diesem äußerst erquicklichen Film. Stattdessen zeigt Snorri in seinem wundersamen türkis-blauen Mikrokosmos: Angst vor Wasser muss niemand haben – im Gegenteil: Planschen macht Spaß.

Mo13.01.Di14.01.Mi15.01.Do16.01.Fr17.01.Sa18.01.So19.01.
18:3018:30
20:30
€ 7 / € 6, € 65 / € 55, € 4, € 7,
Aufschlag ggf. bei Überlänge, Begleitung mit Livemusik und Sonderveranstaltungen
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