SLIME – 40 Jahre SLIME – Durch alle Höllen und Tiefen + Support: Zellen

21. Februar // Fr. // 20:00 // Saal // Konzert

19:00

Durch alle Höllen und Tiefen, here’s immer noch Slime. Und wie! Im 40sten Bandjahr sind die Songs und Texte der Hamburger Altvorderen des deutschen Punkrocks leider immer noch so brandaktuell, schönerweise genau so knackig und vor allem wichtig wie damals.
Soviel muss man einfach mal als Fakt stehen lassen: Es gibt nicht viele Bands, die dieser Tage mit derartiger Haltung, politischem Sendebewusstsein und gelebter History zu Werke gehen wie das Quintett aus St. Pauli. In der aktuellen Besetzung Dicken, Elf, Christian, Nici und Alex geben sich Slime bissig wie eh und je, obwohl sie eigentlich niemandem mehr den Status der Band als lebende Legende und maßgeblichem Einfluss für so viele Deutschpunk-Bands über all die Jahre beweisen mu?ssen. Das Beeindruckende daran: Mit 4 Dekaden auf demBuckel sind die Old School Klassiker der Band live extrem gut gealtert und reihen sich nahtlos in die Songs der Band seit ihrer Reunion im Jahr 2009.
Slime sind und bleiben ge- und erlebtes Dagegensein, gewachsener Mittelfinger, clevere Lyrics und live eine absolute Punk-Bank, die genau dort ist, wo sie in Anlehnung an den Titel ihres aktuellen Albums auch verdammt nochmal hingehört: Hier und jetzt.

Facebook: www.facebook.com/slimepunk/
Youtube: www.youtube.com/watch?v=Hy30JBkZsCw

SUPPORT:

Zellen

Graue Zellen sind zurück, nennen sich künftig nur noch Zellen und sind seit 2019 wieder auf den Bühnen der Republik zu finden. Weil die Wut noch da ist, weil man etwas zu sagen hat und diese Zeiten eine solche Band verdammt nötig haben.

Graue Zellen aus Rendsburg und Hamburg waren in den 1990ern DIE deutschsprachige Polit-Hardcore-Punk-Band schlechthin. In einem Atemzug mit But Alive, Muff Potter, Rantanplan und Dackelblut zu nennen und omnipräsent in den AZ`s, besetzen Häusern, Clubs und Punkschuppen landauf-landab. 2001 war nach hunderten Konzerten, drei Alben, mehreren Singles, Splits und Samplerbeiträgen Schicht im Schacht.
Die Band hatte sich in den Jahren vom klassischen Polit-Crust-Punk über Hardcore zu melodischeren (Post-)Punk-Tönen entwickelt, war sich dabei inhaltlich aber stets treu geblieben. Unmissverständlich politisch und der Soundtrack zu jeder autonomen Antifa-Demo.

2013 dann völlig überraschend zwei Konzerte zum Jubiläum der heimischen T-Stube in Rendsburg und für viele die Hoffnung, dass es vielleicht noch mal etwas wird mit der Band.
Danach: nichts. Bis heute. Jetzt ist es aber amtlich: Die Zellen werden wieder Konzerte spielen.

Passend dazu erschien am 01.02. diesen Jahres die seit Jahren vorbereitete Werkschau der kompletten Frühphase von Graue Zellen: „Gegenrhythmus“ vereint die ersten beiden Singles der Band „Hunger nach Leben“ (1990) und „Keiner weiß…“ (1993), ergänzt um Songs der gesuchten Split-LP mit der griechischen Band ?????? (1994), diverses Sampler-Material und unveröffentlichte Songs aus den Jahren 1989-1997.

„Gegenrhythmus“ hat genau den Spirit, die Wut, Energie und Kompromisslosigkeit, die diese Band über all die Jahre ausgezeichnet hat. Hier war und ist nichts aufgesetzt, alles real und mittendrin in den Auseinandersetzungen und Kämpfen dieser Zeit.

Alle Songs sind komplett neu gemastert und erscheinen als wunderschöne Doppel-LP im Klappcover mit Posterinlay, Downloadcode und digital bei Twisted Chords.

(Text: Tobi, Twisted Chords)

Tickets: 22,- € zzgl. Gebühren unter 0431 – 9 14 16, www.mittendrin-veranstaltungen.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Leider nicht direkt in der Pumpe.

€ 22,00 zzgl, Gebühr