
mit IPPNW: Dr Seltsam – oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
18. Februar // Mi. // 18:30 // Kinosaal // Kino
Stanley Kubrick. GB/USA 1964. 93 Min. dt. Fs. Mit Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Slim Pickens, Keenan Wynn.
Die Vereinigten Staaten im tiefsten Kalten Krieg. So sehr hat sich Luftwaffengeneral Jack D. Ripper in das Drohszenario unter den beiden militärischen Großmächten UdSSR und USA hineingesteigert, dass er einen Atomkrieg nicht nur für unausweichlich hält, sondern ihn kurzerhand auch gleich anzettelt, indem er eine Bomberflotte über den Atlantik schickt. Da Ripper der einzige Mensch ist, der den Geheimcode kennt, um den Angriffsbefehl zurückzunehmen, diesen Code aber mit Sicherheit nicht preisgeben wird, schlägt General Buck Turgidson dem US-Präsidenten vor, jetzt gleich Tabula Rasa zu machen und alle verfügbaren Atomraketen hinterher zu schicken. So könne man immerhin den zu erwartenden Gegenschlag der Sowjets lindern und die Zahl der Opfer auf amerikanischer Seite auf lächerliche 10 bis 20 Millionen reduzieren. Ein Funken Hoffnung keimt auf, als es doch noch gelingt, den Bombern die Rückkehr zu befehlen – ein Flugzeug aber empfängt den Funkspruch nicht und rast dem Zielpunkt entgegen. So ist das Ende der Welt nur noch ein Frage der Zeit. Immerhin kann der dubiose Dr. Strangelove, ein an den Rollstuhl gefesselter Demagoge, der versammelten Generalität seine Pläne für das Überleben der Menschheit im Atombunker erläutern…
Wir zeigen den Film gemeinsam mit der Kieler Gruppe der IPPNW (Int. Physicians for the Prevention of Nuvlear War, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung).
Einführung und Diskussion: Dr. med. Mechthild Klingenburg-Vogel.
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