Dokumentarfilmsommer: Die rote Linie

18. August // So. // 20:30 // Kinosaal // Kino

Karin de Miguel Wessendorf. D 2019. 115 Min.

Der Kampf um den Hambacher Forst steht symbolisch für den Widerstand gegen eine veraltete Energiepolitik. Eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte unabdingbar mit den global relevanten Themen Klimawandel, Energiepolitik und ziviler Protestbewegung verknüpft. Die Auseinandersetzungen um die Räumung des Waldes im Herbst 2018 haben gezeigt, wie dringend die Diskussion um einen früheren Braunkohleausstieg für viele Menschen ist. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf Menschen, die sich gegen denBraunkohletagebau im rheinischen Revier wehren: Clumsy, ein junger Waldbesetzer, Antje Grothus, eine Anwohnerin aus Buir, Lars Zimmer, ein Familienvater, der in einem Geisterdorf ausharrt, Michael Zobel, Naturpädagoge, der erst kleine Führungen anbietet, um für die ökologische Bedeutung eines uralten Waldes zu sensibilisieren und später eine bewegende Ansprache an die Verantwortlichen richtet. Die Summe ihrer Beobachtungen ist ein Film, der nicht nur zeigt, sondern sich in realgesellschaftliche Diskussionen einmischt.

Mo12.08.Di13.08.Mi14.08.Do15.08.Fr16.08.Sa17.08.So18.08.
20:3020:3020:30
€ 7 / € 6, € 65 / € 55, € 4, € 7,
Aufschlag ggf. bei Überlänge, Begleitung mit Livemusik und Sonderveranstaltungen
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