Djam

19. Mai // Sa. // 18:30 // Kinosaal // Kino

Tony Gatlif. FR/GR/TR 2017. 97 Min. Mit Daphné Patakia, Simon Abkarian

Die junge Griechin Djam hat eigentlich nur eine Aufgabe: Sie muss für ihren Onkel Kakourgos, ein ehemaliger Seemann, von Lesbos nach Istanbul reisen, um dort ein sehr spezielles Ersatzteil für sein geliebtes Boot schmieden zu lassen. Unterwegs trifft sie Avril, die eigentlich in der Flüchtlingshilfe arbeiten wollte, aber nun reichlich verloren ist: aller Habseligkeiten beraubt, vom Freund verlassen und auch sonst keinerlei Kontakte. Die großherzige Djam nimmt sich der jungen Französin an und überredet sie, mit nach Lesbos zu kommen. So beginnt eine abenteuerliche Reise voller schräger und schöner Begegnungen, voller Hoffnung und vor allem: voller großartiger Musik. Der Musikstil Rembetiko, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Verbindung der Volksmusik Griechenlands und der osmanischen Musiktradition in den Subkulturen von Athen, Piräus und Thessaloniki hervorgegangen ist, ist immer da, wenn das Gemüt in den Keller zu sacken droht – in Kneipen, Tavernen oder einfach auch nur nachts auf einem einsamen Bahnsteig.

Regisseur Tony Gatlif versteht Rembetiko als „Musik der Ungeliebten, der Menschen, die darauf stolz sind, wer sie sind. Subversive Musik, deren Texte Worte sind, die heilen können.“ Weil diese Musik live aufgenommen wurde, verströmt sie dieselbe Energie, mit der Daphne Patakia, die das Rembetiko-Singen und -Tanzen eigens für den Film gelernt hat, ihre Rolle spielt.

Mo14.05.Di15.05.Mi16.05.Do17.05.Fr18.05.Sa19.05.So20.05.
18:3018:30
€ 7 / € 6, € 65 / € 55, € 4, € 7,
Aufschlag ggf. bei Überlänge, Begleitung mit Livemusik und Sonderveranstaltungen
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