A fabrica de nada

21. Oktober // So. // 15:00 // Kinosaal // Kino

Pedro Pinho. Portugal 2017. 177 Min. Mit José Smith Vargas, Carla Galvão, Njamy Sebastião, J. Bichana Martins, Daniele Incalcaterra, Hermínio Amaro, João Santos Lopes, Paulo Vitorino.

Eine Fahrstuhlfabrik in der Nähe von Lissabon: die Geschäfte gehen eher schlecht im krisengebeutelten Portugal, entsprechend haben die Beschäftigten der Fabrik kaum etwas zu tun. Eines Nachts realisiert eine Gruppe von ihnen, dass ihre Chefs den Diebstahl ihrer eigenen Maschinen organisieren. Schnell begreifen sie, dass sie es sind, deren Arbeit hier abgewickelt werden soll. Die Produktion soll an einen anderen, billigeren Standort versetzt werden. Was tun? Sie diskutieren über Politik, Aktionismus und radikale Maßnahmen und beschließen: Widerstand! Sie lassen sich nicht einfach auf die Straße scheuchen, sondern besetzen die Fabrik. Aus Portugal, das sich von den Schäden der Eurokrise wieder recht gut erholt hat, kommen derzeit die originellsten und besten Filme zum Thema Globalisierung, Wirtschaft und Arbeit. Man denke nur an Miguel Gomez’ gefeierten Sechsstünder 1001 NACHT. Pedro Pinhos in Cannes mit dem Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichneter A FÁBRICA DE NADA kommt mit „nur“ knapp drei aus, ist aber ähnlich spielerisch-unberechenbar: Was als neorealistisches Drama beginnt, entwickelt sich zum mitreißenden klassenkämpferischen Musical.

Mo15.10.Di16.10.Mi17.10.Do18.10.Fr19.10.Sa20.10.So21.10.
15:00
17:00
€ 7 / € 6, € 65 / € 55, € 4, € 7,
Aufschlag ggf. bei Überlänge, Begleitung mit Livemusik und Sonderveranstaltungen
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